Warum sich das Leben schwer machen? – Zeitmanagement nach Eisenhower

Eine gute Arbeitsorganisation hilft uns nicht nur effizienter zu arbeiten und sich in einem Meer an Aufgaben zurechtzufinden, sie erspart uns auch oft einiges an Stress. „Zeitmanagement“ mag für einige ein komplexer Begriff sein, doch mit diesem Tool kann es superleicht umgesetzt werden.

1. Mit dem sogenannte Eisenhower-Prinzip können alle Punkte auf unserer To-Do-Liste strukturiert und priorisiert werden.

2. Dazu stellen wir uns lediglich die Frage: Wie wichtig und wie dringend ist die Aufgabe?

3. Das auf den gleichnamigen, ehemaligen US-Präsidenten Dwight D. Eisenhower zurückgehende Prinzip nimmt bei der Einteilung eine 4. Felder Matrix zur Hilfe. Es wird die horizontale Achse mit Dringlichkeit und die vertikale Achse mit Wichtigkeit betitelt. So entstehen die 4 Felder „wichtig & nicht dringend“, „wichtig & dringend“, „nicht wichtig & nicht dringend“, sowie „dringend & nicht wichtig“. Haben wir unsere Aufgaben einmal den Feldern zugeordnet, können nun Vorgehensweisen abgeleitet werden.

5. Wichtige, aber nicht dringende Aufgaben werden sorgfältig in den Terminkalender eingetragen.

6. Wichtige und dringende Aufgaben müssen sofort erledigt werden …

7. … und dringende, aber nicht wichtige Inhalte können dann angegangen werden, wenn nach Bearbeitung der Primäraufgaben am Ende des Arbeitstages noch Zeit übrig ist. Besteht die Möglichkeit, Aufgaben dieser Kategorie an Fachexperten im Kollegenteam weiterzureichen, kann darauf ebenfalls zurückgegriffen werden.

8. Die unwichtigen und nicht dringenden Aufgaben betrachten wir nun ein zweites Mal. Sind sie für uns sinnstiftend, werden sie in das Feld „wichtig“, aber nicht „dringend“ verschoben. Sind sie es nicht, sofort vergessen. Nun haben wir einen guten Überblick und können zielgerichtet Arbeiten. Natürlich ist es nicht immer leicht, Arbeitsanweisungen klar einzuordnen.

9. Doch je öfter das Eisenhower-Prinzip im Berufsleben oder auch im Alltag angewendet wird, umso intuitiver schleicht es sich in unsere gewohnten Denk- und Verhaltensmuster ein.

Hier frei verfügbare Matrix-Vorlage

Text und Bilder – Karima Goldstein (erstellt i.A. von Jablonka Gesundheit)

Als Partner und Dienstleister von Unternehmen, Institutionen und Kassen besitze ich eine langjährige Expertise im Bereich der betrieblichen und privaten Gesundheitsförderung. 

Zu meinen Kerntätigkeiten zählen die Beratung, Betreuung, Planung und Durchführung von Gesundheitstagen, Workshops, Vorträgen und gesundheitsförderlichen Bewegungsangeboten.


 

Mitglied im Deutscher Verband für Gesundheitssport und Sporttherapie e.V. (NR. 5335):

Mitglied im Bundesverband Betriebliches Gesundheitsmanagement e.V.  (NR. 11022):